Das Team
Andree Diers ( † )
Rainer Firl
Wolfgang Henne
Susanne Himstedt-Irannejad Hellen Höttcher
Jürgen Kark
Petra Klay
Birgit Menzel
Wilfred Rummler
Ulrich Schimmel
Sabine Simon
Wolfgang Simon
Wolfgang Wendt
Elisabeth Wittfoot
Wulf Wittfoot ( † )

Das Filmteam
Eine Projektgruppe in der Dorfgemeinschaft Geitelde e.V.
Das Filmteam hat sich Anfang 2017 gebildet. Anlass war, die vielen Geschichten und Anekdoten des Stadtteil-Heimatpflegers Otto Dierling über Geitelde dokumentarisch festzuhalten.
Wolfgang Wendt, als Hobbyfotograf, erklärte sich sofort bereit, mit seiner Kamera dieses Projekt zu unterstützen und konnte dafür weitere Mitglieder der DGG begeistern.
In Zusammenarbeit mit Ingrid und Otto Dierling wurde somit der „digitale“ Grundstein für aktive Heimatpflege gelegt.
Das Filmteam hatte sich dabei drei großen Aufgaben / Projekten gestellt:
– Aufarbeitung des sog. alten Geitelder Heimatfilms von 1957
– Führen von Interviews mit Zeitzeugen und Personen aus dem Dorfgeschehen
– Dreharbeiten für einen neuen Heimatfilm über Geitelde von Heute
Das waren schon gewaltige Herausforderungen, die sehr viel Zeit und ehrenamtliche Arbeit erforderten. Da nicht alles gleichzeitig erledigt werden konnte, hatte die Aufarbeitung des Heimatfilmes oberste Priorität.
Der Heimatfilm
Im Jahre 1957 hat die Kirchengemeinde in Person von Pastor Weitze ein Filmteam beauftragt, einen Tagesablauf in Geitelde zu filmen.
Dieser Tag war der 6. Juni 1957 und zeigt, wie sich damals das dörfliche Leben in Geitelde abgespielt hat. Welche Vereine und Aktivitäten es gab und wie gefeiert wurde.
Der Film ist in schwarz-weiß auf Normal 8 ohne Ton gedreht worden. Es sind sehr viele Geitelder Bürgerinnen und Bürger auf dem Film zu sehen. Durch das häufige Vorführen mit Filmprojektoren hat der Film sehr gelitten, er muss wohl auch ein paar Mal gerissen sein und wurde wieder zusammen geklebt. Die Filmvorführungen wurden von Erzählungen und Erläuterungen des Stadtteilheimatpflegers begleitet. Dazu gab es ein Script auf dem die Namen der Personen in bestimmten Filmszenen festgehalten waren. Hier taten sich bereits Lücken auf, viele Personen waren namentlich nicht oder falsch erfasst.
Gemeinsam wurde im Filmteam und mit dem Stadtteilheimatpfleger überlegt, wie das Wissen erweitert und der „Nachwelt“ hinterlassen werden konnte.
Bereits im Jahre 2004 wurde der Heimatfilm auf CD überspielt. Diese Arbeit hatte damals ehrenamtlich Wilfred Rummler übernommen. Inzwischen im Ruhestand, hat sich Wilfred Rummler auch spontan bereit erklärt, die Idee zu unterstützen und umzusetzen. Was ein absoluter Glücksfall für dieses Projekt war.
Als erstes wurde der Film digitalisiert und konnte damit deutlich an Qualität gewinnen und weiter bearbeitet werden.
In vielen, vielen Sitzungen mit Zeitzeugen in der Heimatstube, mit liebevoller Betreuung von Ingrid und Otto Dierling, konnten den bisher unbekannten Personen im Film wieder Namen gegeben werden. In mindestens eben so vielen Stunden hat Wilfred in seinem Filmstudio den Film bearbeitet, die Szenen geschnitten, mit Untertiteln versehen und immer wieder den Zeitzeugen gezeigt, um die letzten „weißen Flecken“ zu schließen.
Die Überarbeitung und Recherchen dauerten knapp 2 Jahre!!!
Die Nachforschung in kirchlichen und städtischen Archiven kam zumindest zu dem Erfolg, dass es ein „holländisches“ Filmteam war, welches wohl damals so „über Land“ zog und Aufnahmen anbot. Pastor Weitze ergriff zu unserem heutigen Glück diese Chance.
Die 1. Wiederaufführung fand am 30. Oktober 2018 um 19 Uhr in der voll besetzten Obsthalle von Familie Riess statt.
Es war ein fulminanter Erfolg und nicht alle Interessierten fanden dort Platz. Eine weitere Vorführung wurde mit Unterstützung der Stadt Braunschweig im „Roten Saal“ organisiert. Der musikalische Rahmen erfolgte durch das „Lehndorfer Salonorchester“ !
Inzwischen kann sich jeder Interessierte den Film auf dieser Homepage oder direkt bei YouTube ansehen!
